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Google-Bewertungen sammeln: So bitten Sie richtig um Rückmeldungen

Ein Werkzeugkasten und ein Notizzettel mit fünf Sternen auf einer Werkbank

Bewertungen sammeln Sie am besten, indem Sie zufriedene Kundinnen und Kunden kurz nach dem Auftrag freundlich um eine Rückmeldung bitten und ihnen den direkten Link zur Bewertung schicken. Sie dürfen bitten, aber nichts erfinden und nichts kaufen. Ehrliche Bewertungen schaffen Vertrauen, weil Interessierte sehen, wie andere Ihre Arbeit erlebt haben.

Warum sind Bewertungen für KMU wichtig?

Wer einen Betrieb sucht, schaut oft zuerst auf die Sterne und liest ein, zwei Kommentare. Das gilt für den Coiffeur genauso wie für den Elektriker oder die Treuhänderin. Bewertungen zeigen, dass hinter einem Eintrag ein echter Betrieb mit echten Kunden steht. Sie sind kein Ersatz für gute Arbeit, aber ein sichtbarer Beleg dafür.

Wann und wie frage ich richtig?

  1. Zum richtigen Zeitpunkt: Direkt nach einem gelungenen Auftrag, wenn die Kundin zufrieden ist.
  2. Persönlich: «Wenn Sie mit unserer Arbeit zufrieden waren, freuen wir uns über eine kurze Bewertung.» Das wirkt besser als ein Serienbrief.
  3. Mit direktem Link: Das Google-Unternehmensprofil bietet einen Link, der die Bewertung mit einem Klick öffnet. Den setzen Sie in die Dankes-Mail, auf die Rechnung oder auf eine Karte. So wird aus der guten Absicht eine Bewertung.
  4. Ohne Druck und ohne Gegenleistung: Verknüpfen Sie die Bitte nicht mit Rabatten und beeinflussen Sie den Inhalt nicht.

Wie Sie das Profil einrichten, lesen Sie im Artikel Google-Unternehmensprofil einrichten.

Was ist erlaubt, was nicht?

  • Erlaubt: Bitten Sie alle Kundinnen und Kunden gleichermassen, ehrlich zu bewerten.
  • Nicht erlaubt: Eigene Bewertungen schreiben, Familie und Freunde bewerten lassen, Bewertungen kaufen oder nur positive Stimmen auswählen. Solche Praktiken verstossen gegen die Regeln der Plattformen und können als irreführend gelten.
  • Auch heikel: Bewertungen gegen Geld oder Rabatte abzugeben ist problematisch. Verzichten Sie darauf.

Wie gehe ich mit schlechten Bewertungen um?

Ruhig und sachlich antworten, nicht streiten. Danken Sie für die Rückmeldung, entschuldigen Sie sich, wenn etwas schiefgelaufen ist, und bieten Sie an, den Fall persönlich zu klären. Auch spätere Leser sehen Ihre Antwort. Sie wirkt oft stärker als die Bewertung selbst. Bewertungen, die gegen die Regeln verstossen, können Sie bei der Plattform melden.

Wie zeige ich Bewertungen im Firmenprofil?

Bei einem Pro- oder Gründer-Eintrag im Schweizer-Marktplatz können Sie Ihre Google-Bewertung mit Note, Anzahl und Link angeben. Das ist eine Eigenangabe: Bitte tragen Sie nur Werte ein, die so bei Google stehen, und aktualisieren Sie sie ab und zu.

Wie gehe ich konkret vor?

  1. Link zur Google-Bewertung aus Ihrem Profil kopieren.
  2. Einen kurzen, freundlichen Text vorbereiten.
  3. Nach jedem abgeschlossenen Auftrag den Text mit Link senden.
  4. Jede Bewertung innerhalb weniger Tage beantworten.
  5. Die Bewertungen einmal im Monat durchsehen und daraus lernen.

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Häufige Fragen

Darf ich Kunden um eine Bewertung bitten?

Ja, wenn Sie es ehrlich und bei allen tun. Verknüpfen Sie die Bitte nicht mit Belohnungen und beeinflussen Sie den Inhalt nicht.

Darf ich Bewertungen kaufen?

Nein. Gekaufte oder selbst geschriebene Bewertungen verstossen gegen die Regeln der Plattformen und können irreführend sein.

Wie reagiere ich auf eine schlechte Bewertung?

Danken Sie für die Rückmeldung, bleiben Sie sachlich und bieten Sie an, den Fall persönlich zu klären.

Kann ich meine Google-Bewertung im Verzeichnis zeigen?

Ja, mit Gründer- oder Pro-Eintrag als Eigenangabe mit Note, Anzahl und Link. Tragen Sie nur ein, was bei Google steht.

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